Film und Fernsehen

Dokumentarfilm

Zum Dokumentarfilm werden die wichtigsten Kenntnisse und Methoden gegenwärtiger und vergangener dokumentarischer Praxen vermittelt. Die Studierenden sollen in den Stand gesetzt werden, eigenständig Themen und Stoffe zu finden, sie bis zur Projektreife zu entwickeln, sie unter den bestmöglichen Bedingungen zu produzieren und fertigzustellen. Diese Projekte haben den unformatierten Dokumentarfilm zum Ziel, der von der Handschrift seines Autors geprägt ist. Darüber hinaus werden im Hauptstudium aber auch Informationen über die formatierten Dokumentarfilmplätze,- serien und –reihen des Fernsehens in enger Kooperation von Redakteuren und Produzenten vermittelt.

Zu Beginn des Studiums wird in einem über zwei Semester laufenden Grundlagenseminar anhand exemplarischer Beispiele die Geschichte des Dokumentarfilms behandelt und die verwandten Methoden diskutiert. In praktischen Modulen werden Recherche- und Interviewtechniken vorgestellt und trainiert. Hinzukommen zwei Übungsfilme: Im ersten wird auf Video das Reagieren des Dokumentaristen im Zusammenspiel von Kamera und Ton auf ein ausgewähltes und recherchiertes Geschehen geübt. Im zweiten wird auf 16mm-Film die eine repetitive Tätigkeit wie ein Arbeitsvorgang oder ein sich wiederholendes Ereignis beobachtet und festgehalten.

Im Hauptstudium finden regelmäßig Fachseminare zu Themen wie

Filmessay,
Fernsehessay,
Kinderdokumentarfilm,
Langzeitbeobachtungen,
Docu-Drama,
TV-Formate wie Docu-Spoap,
Found Footage,
Geschichtsdarstellung im Film
(oft jeweils mit Gästen wie Regisseure, Produzenten, Redakteure etc.pp.)

Exkursionen zu den wichtigen Festivals: Oberhausen, Duisburg und Berlin.

Diplomkolloquium: In einem zweistündigen Fachseminar werden die Abschlussprojekte von der Konzeption über die Drehphase bis zum Schnitt und zur Postproduktion besprochen.

Lehrende

Prof. Dietrich Leder
Dokumentarfilm/fikt. Formen
Prof. Thomas Schmitt
Dokumentarfilm/Essay
Prof. Dr. Sabine Rollberg
Künstl. Fernsehformate
Solveig Klaßen
Filmproduktion